MANUELLE TRIGGERPUNKT THERAPIE
Was ist die manuelle Triggerpunkt-Therapie?
Welche Symptome werden behandelt?
Chronische Schmerzen (Rücken, Nacken, Schultergürtel etc..)
Chronische Schmerzen haben in den meisten Fällen eine muskuläre Komponente, welche für einen Teil der Beschwerden (Schmerzen, Bewegungseinschränkungen,…) verantwortlich sind. Die manuelle Triggerpunkt-Therapie kann als eine wichtige Teilbehandlung bei diesen Beschwerden eingesetzt werden und sinnvoll mit weiteren indizierten Therapiemethoden kombiniert werden um schneller zum Behandlungsziel zu kommen.
Akute Überlastungen und Schmerzen aus Alltag und Sport
Eine körperliche Überlastung betrifft in der Regel in erster Linie die Muskulatur, welche in der Folge Verspannungen und Triggerpunkte bildet. Triggerpunkte können für Schmerzen, Bewegungsstörungen und z.T. auch Muskelschwäche verantwortlich sein. Diese können gezielt und effizient mittels manueller Triggerpunkt-Therapie behandelt werden.
Bewegungseinschränkungen
Eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit hat häufig Ihren Ursprung in einer verkürzten und verspannten Muskulatur, begleitet von latenten Triggerpunkten. Auch diese können gezielt und effizient mittels manueller Triggerpunkt-Therapie behandelt werden.
Wie funktioniert diese Behandlung?
Es gibt vier Techniken. Man unterscheidet zwischen Techniken, die den Triggerpunkt direkt behandeln (Technik I und II) und den Faszientechniken(Technik III und IV).
Die Entscheidung, einen bestimmten Triggerpunkt mit Dry Needling, manueller Triggerpunkt-Therapie oder einer Kombination aus beiden Techniken zu behandeln, treffen der Therapeut und der Patient gemeinsam. In unseren Kursen vermitteln wir wertvolles Wissen zu diesen Themen. Relevante Kontraindikationen müssen ausgeschlossen und die Patienten über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden.
Technik I
Die Technik I ist lokale Kompression eines Triggerpunktes. Diese Technik wird auch als ischämische Kompression bezeichnet. Die Ziele der Technik I sind die lokale Durchblutungssteigerung durch ischämische Kompression sowie die Dehnung der Triggerpunktzone. Technik I kann mit gleichzeitigen passiven oder aktiven Bewegungen kombiniert werden, um die Wirkung zu optimieren. Je genauer der Triggerpunkt behandelt wird, desto weniger Druck muss ausgeübt werden.
Technik II
Die Technik II ist lokales manuelles Dehnen entlang des Hartspannstranges. Der angewandte Druck ist ähnlich wie bei der Technik I. Die Ziele von Technik II sind wie bei Technik I die Verbesserung der lokalen Durchblutung, sowie die Dehnung der Triggerpunktzone. Der Dehnungseffekt ist jedoch bei der Technik II stärker als bei der Technik I. Diese Technik ist sehr effektiv. Je genauer der Triggerpunkt behandelt wird, desto weniger Druck muss ausgeübt werden.
Technik III
Technik III wird grossflächig ausgeführt, z.B. mit der Handfläche. Es sollte nicht schmerzhaft sein. Ziel der Technik III ist die Verbesserung der Beweglichkeit der Faszien und des gesamten Bindegewebes. Dies ist wichtig, um die intramuskuläre Mobilität zu gewährleisten.
Technik IV
Mit der Technik IV wird wie mit der Technik III das Bindegewebe und die Faszien behandelt. Bei dieser Technik geht es um die Verbesserung der Beweglichkeit zwischen benachbarten Muskeln, also der intermuskulären Beweglichkeit. Diese Technik kann etwas schmerzhaft sein.
Ablauf einer manuellen Therapie
1. Anamnese
Der Therapeut stellt Fragen zu den Beschwerden und untersucht die betroffene Region auf Beweglichkeit, Schmerzpunkte und Verspannungen.
2. Untersuchung der Muskulatur
Mittels provozierender Tests (Dehnungen, Bewegungs- und Widerstandstests, sowie minutiöser Palpation des Muskels werden die für die Beschwerden verantwortlichen Triggerpunkte gesucht.
3. Anwendung der Techniken
Die Muskeln und Faszien werden mittels oben genannter Techniken der manuelle Triggerpunkttherapie behandelt
4. Nachhaltigkeit
Der Therapeut gibt gezielte Übungen mit, um die Muskelfunktion zu verbessern und die neu gewonnene Beweglichkeit zu erhalten.
Ein gezieltes Trainingsprogramm hilft, den Behandlungserfolg zu erhalten, wenn nicht sogar nachhaltig zu verbessern.
4. Beratung
Tipps zu Haltung, Ergonomie am Arbeitsplatz und/oder im Alltag sowie möglichen Eigenübungen zur Unterstützung der Therapie.
Gut zu wissen
Selbstbehandlung
Ihr Physiotherapeut kann ihnen zeigen, wie Sie gewisse Triggerpunkte selbst behandeln können
Wird die Therapie von der Krankenkasse bezahlt?
Ja. Die Behandlung wird im Rahmen einer ärztlich verordneten Physiotherapie von den Krankenkassen und Unfallversicherungen übernommen.
PHYSIOTHERAPIE ANGEBOT
Wir bieten ein umfassendes Physiotherapie Angebot – von klassischer Therapie über manuelle Techniken, Laser- und Elektrotherapie, bis hin zu modernen Methoden wie fokussierte Stosswellentherapie, individuell und gezielt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
PHYSIOTHERAPIE
Physiotherapie ist auf die Behebung von körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet. Sie kommt u.a. in der Rehabilitation, Prävention sowie wie auch in der Palliativbehandlung zur Anwendung.
SPORTPHYSIOTHERAPIE
Die Sportphysiotherapie hat zum Ziel, sie zurück zu Ihren sportlichen Leistungen zu bringen: Sie umfasst neben Behandlungen von Verletzungen und Beschwerden auch vorbeugende Massnahmen.
Neurologische Physiotherapie
Die neurologische Physiotherapie ist eine spezielle Form der Behandlung, die sich auf die Wiederherstellung und Verbesserung motorischer Funktionen bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen konzentriert.
Medizinische Trainingstherapie
Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) ist ein unter physiotherapeutischer Aufsicht durchgeführtes, gezieltes Training, um die Funktions- und Belastungsfähigkeit des Körpers nach Verletzungen oder Erkrankungen wiederherzustellen und zu verbessern.
DRY NEEDLING
Dry Needling ist eine physio–therapeutische Technik, bei der dünne Nadeln gezielt in verspannte Muskeln (Triggerpunkte) gestochen werden, um Schmerzen, Verspannungen und Funktionsstörungen zu lösen.
Triggerpunkt Therapie
Die manuelle Triggerpunkt-Therapie löst gezielt Muskelverspannungen und verbessert die Durchblutung, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu fördern.
Manuelle Therapie
Die manuelle Therapie verbessert die Gelenkfunktion, lindert Schmerzen und stellt die natürliche Beweglichkeit durch gezielte Mobilisation oder Manipulation und spezielle Grifftechniken wieder her.
MANUELLE LYMPHDRAINAGE
Die manuelle Lymphdrainage fördert den Abtransport von Gewebeflüssigkeit, reduziert Schwellungen und unterstützt das Immunsystem durch sanfte, rhythmische Massagegriffe.
taping
Kinesiotaping ist eine elastische, hautfreundliche Tape-Methode zur Unterstützung von Muskeln und Gelenken ohne Bewegungseinschränkung, während starres Taping mit unelastischen Tapes zur Stabilisierung und Ruhigstellung von Gelenken eingesetzt wird.
Ultraschall-/Elektrotherapie
Die Ultraschall- und Elektrotherapie fördert die Durchblutung, lindert Schmerzen und unterstützt die Heilung von Muskeln und Gewebe durch gezielte Schall- und Stromimpulse.
Stosswellentherapie
Sowohl die fokussierte als auch die radiale Stoßwellentherapie findet ihre Anwendung Z.B. bei Fersensporn, Golfer-Ellenbogen, Tennis-Ellenbogen, Patellaspitzen–syndrom, Sehnenansatz-Schmerzen, Kalkschulter, Muskel-Zerrungen.
LaserTherapie
Die Laser-Therapie fördert die Zellregeneration, lindert Schmerzen und reduziert Entzündungen durch gezielte Lichtimpulse mit heilender Tiefenwirkung.
Ebenso fördert sie die die Heilung bei offenen Wunden.
Kiefergelenksbehandlung
Die Kiefergelenksbehandlung löst Verspannungen, lindert Schmerzen und verbessert die Funktion des Kiefergelenks, insbesondere bei Beschwerden wie z.B. Zähneknirschen.
Faszientherapie
Die Faszientherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der durch gezielte Techniken die Faszien, also das Bindegewebe, gelockert und deren Beweglichkeit sowie Funktion verbessert werden sollen.
Beckenbodentherapie
Die Beckenbodentherapie verbessert die Ansteuerung und Kraft der Beckenbodenmuskulatur, verbessert die Kontrolle über Blase und Darm und kann Beschwerden wie Inkontinenz oder Schmerzen im Beckenbereich lindern.
GLA:D
Mit mehr Eigenverantwortung, gezielten Übungen und Anleitungen zum Umgang mit Arthrosen und Rückenschmerzen zu besserer Lebensqualität.
















